"RamaDama" war wieder angesagt!

Überall dort, wo Menschen unterwegs sind, egal ob zu Fuß oder mit dem Auto, hatten die freiwilligen "Rama dama Helfer" am vergangenen Samstag in Arrach, Haibühl und Ottenzell mit der Beseitigung Abfalls aller Art auch heuer genügend Arbeit.

Auf Initiative von Michael Kraus dem Jugendleiter der FF Arrach sowie Kilian Achatz, stellvertretenden Jugendleiter der FF Haibühl-Ottenzell fand am letzten Samstag zum wiederholten Mal die Aktion "Rama dama" statt. Hierzu war die gesamte Bevölkerung sowie sämtliche Vereine aufgerufen.

Vollste Unterstützung fanden die Jugendleiter mit Matthias Schmid, Bernhard Moser, Martin Silberbauer, Christian Aschinger, Daniel Frisch, der Frauenbeauftragten Nicole Aschenbrenner sowie weiteren Leuten aus den eigenen Reihen. Zu den rund 40 Helfern gehörte außerdem Daniel Schmid, Jugendbeauftragter der Gemeinde Arrach, eine stattliche Abordnung Nachwuchsfeuerwehrler beider Ortsfeuerwehren, wobei diese zum Teil auch anderen Vereinen angehören. Sehr erfreut zeigten sich die Verantwortlichen auch über die  Beteiligung der Reservistenkameradschaft und etlicher erwachsener Helfer die sich ihren Kindern anschlossen.

Ausgestattet mit Arbeitshandschuhen und Müllsäcken machten sich die Freiwilligen aufgeteilt in Gruppen kurz nach 8 Uhr in alle Richtungen bis Kolmstein und Eck an die Arbeit. Nach mehr als drei Stunden lieferten die "Trupps" nach und nach ihre "Ausbeute" am Wertstoffhof ab.  In erster Linie wurden die Ortsstraßen und das Seeparkgelände berücksichtigt. Leider kamen, wie erwartet auch in diesem Jahr viele Säcke voller Abfall zusammen.  Auffällig war das viele Leergut, wofür es sogar Pfand gibt oder diverseste Verpackungen an den Fahrbahnrändern.  Ferner fanden die "Aufräumer" 40 Jägermeisterflaschen, Autoteile, Farbkanister, Teppichboden, Eimer, Wäschekorb und sogar Erwachsenenwindeln. Bürgermeister Sepp Schmid, der selber an der Aktion teilgenommen hat,   bedankte sich nach der Rückkehr der Freiwilligen für die Beseitigung der  "Umweltsünden" anderer und die dafür geopferte Zeit. Er konnte ebenso, wie die Helfer nicht verstehen, was jemanden dazu bewegt, seine eigene Umwelt zu "vermüllen".

Mit Blick auf die 40 Säcke voller Abfall, zusammengekommen durch das Fehlverhalten von Menschen, meinte Schmid, vielleicht mache es ja Sinn, wenn gewisse Firmen ihr Gels lieber in Recyclingprogramme, statt in teure Werbekampagnen stecken würden. Als kleine Belohnung für die Mühen waren  alle zu einer Brotzeit ins Haibühler Feuerwehr-Gerätehaus eingeladen.


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